Vergleicht man die Femtozellen-Technologie mit anderen Breitband-Newcomern, so könnte die Technik in naher Zukunft nicht nur den mobilen Konkurrenz-Technologien Paroli bieten. Auch im Vergleich mit WLAN könnten sich Femtozellen als Quantensprung erweisen.
Zwar werden neben der Femtozellen-Technologie auch andere UMTS-Datenturbos heiß diskutiert, doch keine Technik könnte den Markt so verändern wie die femtocells. Es sind vor allen Dingen der UMTS-Turbo HSPA+ und der UMTS-Nachfolgestandard LTE, die sich mit der Femtozellen-Technologie derzeit messen.
HSPA+, das derzeit Download-Geschwindigkeiten von 21 Megabit pro Sekunde erlaubt, ist bereits kommerziell verfügbar. Der Speed lässt sich bei HSPA+ über softwaregesteuerte Kanalbündelung sogar auf 42 MBit/s verdoppeln. LTE, das derzeit etwa 100 MBit/s erlaubt, wird momentan vorwiegend in Feldversuchen getestet. Langfristig soll LTE den Mobilfunk sogar in den GBit/s-Bereich führen. Im Vergleich zu diesen Technologien agieren Femtozellen sozusagen als verlängerter Arm des Mobilfunkproviders. Femtozellen sind durchaus vergleichbar mit WLAN-Routern. Auch hier wird der Daten- und Sprachverkehr in einen Breitbandanschluss im Festnetz (etwa DSL oder Breitbandkabel) gespeist. Allerdings dient bei den femtocells der "Umweg" über das Kabel nur als Kanal, der wieder zurück zum Mobilfunkprovider führt. Somit bleibt beim Mobilfunkanbieter auch die Kontrolle über die gesamte Verbindung.
Da der Mobilfunkanbieter die Femtozellen-Technologie nur in Partnerschaft mit einem Festnetzanbieter konsequent einsetzen kann, muss sich der Mobilfunker erst einmal einen Festnetzpartner suchen, der die Durchreiche des Verkehrs aus den Femtozellen "erledigen" kann. Somit sind diejenigen Anbieter im Vorteil, bei denen von jeher sowohl Mobilfunk als auch Festnetz angeboten werden. Bevor die Femtozellen-Technologie Marktreife erlangt muss die Technik jedoch auch im Hinblick auf Daten-Sicherheit ihre Hausaufgaben erledigen. Ein Problem besteht insbesondere darin, dass bei Femtozellen im Gegensatz zum herkömmlichen Mobilfunk Daten nicht ausschließlich über ein separates Backbone des Netzbetreibers laufen, sondern vom Anschluss der Zelle bis zum Providernetz über das öffentliche Internet geroutet werden. Unternehmen aus dem Security-Bereich weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Datenübertragung von der Femtozelle durch das öffentliche IP-Netz bis zum Netzwerk des Mobilfunkanbieters deshalb verschlüsselt erfolgen müsse. Insbesondere, wenn Femtozellen in Unternehmen eingesetzt werden.
HSPA+, das derzeit Download-Geschwindigkeiten von 21 Megabit pro Sekunde erlaubt, ist bereits kommerziell verfügbar. Der Speed lässt sich bei HSPA+ über softwaregesteuerte Kanalbündelung sogar auf 42 MBit/s verdoppeln. LTE, das derzeit etwa 100 MBit/s erlaubt, wird momentan vorwiegend in Feldversuchen getestet. Langfristig soll LTE den Mobilfunk sogar in den GBit/s-Bereich führen. Im Vergleich zu diesen Technologien agieren Femtozellen sozusagen als verlängerter Arm des Mobilfunkproviders. Femtozellen sind durchaus vergleichbar mit WLAN-Routern. Auch hier wird der Daten- und Sprachverkehr in einen Breitbandanschluss im Festnetz (etwa DSL oder Breitbandkabel) gespeist. Allerdings dient bei den femtocells der "Umweg" über das Kabel nur als Kanal, der wieder zurück zum Mobilfunkprovider führt. Somit bleibt beim Mobilfunkanbieter auch die Kontrolle über die gesamte Verbindung.
Da der Mobilfunkanbieter die Femtozellen-Technologie nur in Partnerschaft mit einem Festnetzanbieter konsequent einsetzen kann, muss sich der Mobilfunker erst einmal einen Festnetzpartner suchen, der die Durchreiche des Verkehrs aus den Femtozellen "erledigen" kann. Somit sind diejenigen Anbieter im Vorteil, bei denen von jeher sowohl Mobilfunk als auch Festnetz angeboten werden. Bevor die Femtozellen-Technologie Marktreife erlangt muss die Technik jedoch auch im Hinblick auf Daten-Sicherheit ihre Hausaufgaben erledigen. Ein Problem besteht insbesondere darin, dass bei Femtozellen im Gegensatz zum herkömmlichen Mobilfunk Daten nicht ausschließlich über ein separates Backbone des Netzbetreibers laufen, sondern vom Anschluss der Zelle bis zum Providernetz über das öffentliche Internet geroutet werden. Unternehmen aus dem Security-Bereich weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Datenübertragung von der Femtozelle durch das öffentliche IP-Netz bis zum Netzwerk des Mobilfunkanbieters deshalb verschlüsselt erfolgen müsse. Insbesondere, wenn Femtozellen in Unternehmen eingesetzt werden.